Satzung
des
Schützenvereins 1893
Hundstadt e.V.

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§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen: Schützenverein 1893 Hundstadt e.V.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Hundstadt und ist im Vereinsregister
    eingetragen.
(3) Der Verein ist Verbandsmitglied im Landessportbund Hessen e.V. und im
    Hessischem Schützenbund e.V. seinen zuständigen Verbänden. Deren Satzung
    er anerkennt.
(4) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
    im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
    Der Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Sports.
(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
(1) Die Abhaltung von geordneten Sport-und Spielübungen, die Durchführung von
    sportlichen Veranstaltungen und dem Einsatz von sachgemäß vorgebildeten
    Übungsleiter/innen.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie
    eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für
    satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten, mit
    Ausnahme des Auslagenersatzes oder der Aufwandsentschädigung
    (Ehrenamtspauschale), keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
(3) Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck fremd sind,
    oder durch unverhältnismäßig
(4) hohe Vergütungen begünstigt werden.
(5) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Aufgaben

Zu den vorrangigen Aufgaben des Vereins gehören insbesondere die:
(1) Durchführung von Sportwettkämpfen, die Ausbildung von Mitgliedern zur
    Teilnahme hieran,
(2) Pflege und Ausbau des Jugend-, Senioren-und Breitensports;
(3) Durchführung von geeigneten Veranstaltungen für Mitglieder und
    Interessenten zur Förderung des
(4) Leistungs-und Breitensports;
(5) Beschaffung, Erhaltung und Pflege von Sportanlagen und Sportgeräten.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Über den
    schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Ein
    Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags kann
    dem Antragsteller ohne Angabe von Gründen schriftlich mitgeteilt werden.
    Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen
    Vertreter/s.
(2) Mitglieder des Vereins sind:
      - Erwachsene,
      - Jugendliche (von 14 bis 17 Jahre),
      - Kinder (unter 14 Jahre),
      - Ehrenmitglieder (keine Altersbegrenzung).
(3) Die Mitglieder sind verpflichtet die Vereinssatzung anzuerkennen, die
    Zwecke des Vereins zu fördern und zu unterstützen, die festgesetzten
    Mitgliedsbeiträge und Umlagen rechtzeitig zu entrichten, die Anordnungen
    des erweiterten Gesamtvorstands und die Beschlüsse der
    Mitgliederversammlung zu respektieren sowie die weiteren sportrechtlichen
    Vorgaben nach den jeweils geltenden Verbandsrichtlinien bei sportlichen
    Aktivitäten zu beachten.
(4) Zu Ehrenmitgliedern mit allen Rechten aber ohne Pflichten können
    Mitglieder aufgrund langjähriger Verdienste oder außergewöhnlicher
    Leistungen auf Vorschlag des Gesamtvorstands durch die
    Mitgliederversammlung ernannt werden.
(5) Die Mitgliedschaft endet mit dem Austritt, Ausschluss oder Tod des
    Mitglieds aus dem Verein.
(6) Der freiwillige Austritt muss schriftlich per Einschreiben dem Vorstand
    gegenüber erklärt werden. Er ist nur unter Einhaltung einer
    Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres möglich.
    Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.
(7) Der Ausschluss aus dem Verein und der Streichung von der Mitgliederliste
    erfolgt:
      - wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung an die zuletzt
        bekannteAdresse länger als drei Monate mit seiner fälligen
        Beitragszahlung in Verzug ist, ohne dass eine soziale Notlage
        nachgewiesen wird;
      - bei grobem Verstoß gegen die Satzung oder Verbandsrichtlinien,
      - wegen massivem unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhalten,
      - wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des
        Vereinslebens, wenn hierdurch die Interessen und das Ansehen des
        Vereins in der Öffentlichkeit oder vereinsintern schwerwiegend
        beeinträchtigt wird.
(8) Über einen Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der
    anwesenden Vorstandsmitglieder, nachdem dem betroffenen Mitglied
    rechtliches Gehör gewährt worden ist. Gegen den Ausschließungsbeschluss
    kann das Mitglied mit einer Frist von einem Monat nach Zugang die
    Mitgliederversammlung anrufen. Ein Ausschließungsantrag kann von jedem
    Mitglied gestellt werden. Bei Widerspruch des auszuschließenden Mitglieds
    entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig über den Ausschluss.
    Während des Ausschließungsverfahrens ruhen sämtliche Rechte des
    auszuschließenden Mitglieds. Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht
    kein Anspruch auf einen Teil am Vereinsvermögen oder einer
    Beitragsrückerstattung.
(9) Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für
    die Dauer seiner Mitgliedschaft verpflichtet am Bankeinzugsverfahren für
    die Mitgliedsbeiträge teilzunehmen. Das hat das Mitglied in der
    Eintrittserklärung rechtsverbindlich zu klären. Laufende Änderungen der
    Bankverbindung sind dem Verein mitzuteilen. Mitglieder, die nicht am
    Bankeinzugsverfahren teilnehmen, zahlen einen höheren Mitgliedsbeitrag,
    erhöht um die dem Verein damit verbundenen Aufwendungen zum Einzug des
    Beitrages. Dieser Betrag wird vom Vorstand festgelegt. Der Vorstand kann
    die Aufnahme von Mitgliedern ablehnen, die nicht am Bankeinzugsverfahren
    teilnehmen.

§ 5 Beiträge

(1) Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen, über deren
    Höhe und Fälligkeit der Vorstand jeweils für das folgende Geschäftsjahr
    entscheidet.
(2) Gebühren können erhoben werden für die Finanzierung besonderer Angebote
    des Vereins, die über die allgemeinen mitgliedschaftlichen Leistungen des
    Vereins hinausgehen.
(3) Umlagen können erhoben werden bei einem besonderen Finanzbedarf des
    Vereins, der nicht mit den
(1) allgemeinen Etatmitteln des Vereins gedeckt werden kann, insbesondere für
    die Finanzierung von Baumaßnahmen und Projekten.
(4) Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen werden im Bankeinzugsverfahren
    mittels Lastschrift eingezogen. Das Mitglied hat sich hierzu bei Eintritt
    in den Verein zu verpflichten, eine unwiderrufliche Einzugsermächtigung
    zu erteilen sowie für eine ausreichende Deckung des bezogenen Konto zu
    sorgen.
(5) Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der Zustimmung der gesetzlichen
    Vertreter, die mit dem minderjährigen Mitglied für die Entrichtung des
    Mitgliedsbeitrages dem Verein gegenüber gesamtschuldnerisch haften.
(6) Das Mitglied hat für eine pünktliche Entrichtung des Beitrages, der
    Gebühren und Umlagen Sorge zu tragen. Mitgliedsbeiträge, Gebühren und
    Umlagen sind an den Verein zur Zahlung spätestens fällig am 1.3. eines
    laufenden Jahres und müssen bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Konto des
    Vereins eingegangen sein. Ist der Beitrag zu diesem Zeitpunkt bei dem
    Verein nicht eingegangen, befindet sich das Mitglied mit seiner
    Zahlungsverpflichtung in Verzug. Der ausstehende Beitrag wird dann mit
    10% Zinsen auf die Beitragsforderung für jeden Tag des Verzuges verzinst.
    Der Vorstand kann ermächtigt werden, Beiträge auf Antrag zu stunden, zu
    ermäßigen oder zu erlassen. Ein Rechtsanspruch auf Ratenzahlung und/ oder
    Stundung der Beitragsschuld besteht nicht. Weist das Konto eines
    Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages/ der Gebühren/ der
    Umlage keine Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein gegenüber für
    sämtliche dem Verein mit der Beitragseinziehung sowie evtl.
    Rücklastschriften entstehende Kosten. Dies gilt auch für den Fall, dass
    ein bezogenes Konto erloschen ist und das Mitglied dies dem Verein nicht
    mitgeteilt hat. Der Verein kann durch den Vorstand weiter ein Strafgeld
    bis zu € 50,00 je Einzelfall verhängen.
(7) Der Vorstand kann per Satzung ermächtigt werden, Beiträge auf Antrag zu
    stunden, zu ermäßigen oder zu erlassen.

§ 6 Rechte der Mitglieder

(1) Das aktive Wahlrecht steht Mitgliedern ab dem 16. Lebensjahr zu, das
    passive Wahlrecht ab dem 18. Lebensjahr.
(2) Mitglieder, die noch nicht volljährig sind, haben, mit Ausnahme der
    Regelung in § 6 Nr. 1 der Satzung, kein Stimm-und Wahlrecht. Eine
    Vertretung durch ihre Eltern oder personensorgeberechtigte Elternteile
    bei Abstimmungen und Wahlen ist nicht statthaft. Noch nicht volljährigen
    Mitgliedern steht das Rede-und Anwesenheitsrecht in den
    Mitgliederversammlungen sowie das Recht auf Teilhabe an den Leistungen
    des Vereins, insbesondere der Nutzung seiner Einrichtungen, zu.
(3) Die stimmberechtigten Mitglieder haben das Recht, dem Gesamtvorstand und
    zur Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten.
(4) Anträge zu Satzungsänderungen müssen dem Gesamtvorstand sechs Wochen vor
    der Mitgliederversammlung eingereicht werden.
(5) Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins
    teilzunehmen und die Übungsstätten unter Beachtung der Platz-, Hallen-
    bzw. Hausordnung sowie sonstiger Ordnungen zu benützen. Sie wählen den
    Gesamtvorstand. Eine Übertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
1. der Gesamtvorstand,
2. die Mitgliederversammlung.

§ 8 Vorstand

 
Der Vorstand besteht aus folgenden Personen,
dem/der 1.Schützenmeister.
dem/der 2.Schützenmeister.
dem/der Kassenwart.
dem/der Schriftführer
dem/der 1.Schießwart
dem/der Jugendwart


(1) Die Amtsinhaber sollen Vereinsmitglied sein. Der Vorstand kann sich eine
    Geschäftsordnung und einen Aufgabenverteilungsplan geben.
(2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind 1.und 2.Schützenmeister Es gilt das
    Vieraugenprinzip. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam zur
    Vertretung des Vereins berechtigt.
(3) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und erledigt alle
    Verwaltungsaufgaben sowie alle die Aufgaben, die nicht durch Satzung oder
    Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
    Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
      - die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die 
        Geschäftsführung des Vereins nach der Vereinssatzung
      - die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, die
        Leitung der Mitgliederversammlung
      - durch den Vorsitzenden oder einen Stellvertreter
      - die Festsetzung der Höhe und Fälligkeit von Beiträgen, Gebühren und
        Umlagen
      - die Entscheidung über die Einrichtung einer Haupt-oder nebenamtlich
        besetzten Geschäftsstelle und
      - die Entscheidung über die Bestellung eines Geschäftsführers.
(4) Die Mitglieder des Vorstandes werden für 3 Jahre gewählt und bleiben so
    lange im Amt, bis ein neuer Vorstand von der Mitgliederversammlung
    gewählt wird. Maßgebend ist die Eintragung des neu gewählten Vorstandes
    in das Vereinsregister.
(5) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes in der laufenden Wahlperiode aus dem
    Amt, so kann sich der Vorstand aus dem Kreise der Vereinsmitglieder
    selbst durch Zuwahl ergänzen. Das hinzu gewählte Vorstandsmitglied hat
    die gleichen Rechte und Pflichten wie alle anderen Vorstandsmitglieder.
(6) Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt in Vorstandssitzungen, zu
    denen der Vorsitzende und im Verhinderungsfall sein Vertreter nach Bedarf
    einlädt.
(7) Im Einzelfall kann der Vorsitzende anordnen, dass die Beschlussfassung
    über einzelne Gegenstände im Umlaufverfahren per Email erfolgt. Es
    gelten, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt wird, die Bestimmungen
    dieser Satzung. Der Vorsitzende legt die Frist zur Zustimmung zu einer
    Beschlussvorlage im Einzelfall fest. Die Frist muss mindestens drei Tage
    ab Zugang der Email-Vorlage sein. Die Email-Vorlage gilt dem
    Vorstandsmitglied als zugegangen, wenn dem Absender der Email die
    Versendebestätigung vorliegt. Für den Nichtzugang ist der Email –
    Empfänger beweispflichtig. Widerspricht ein Vorstandsmitglied der
    Beschlussfassung über Email innerhalb der vom Vorsitzenden gesetzten
    Frist, muss der Vorsitzende zu einer Vorstandssitzung einladen. Gibt ein
    Vorstandsmitglied keine Stimme ab, so gilt dies als Zustimmung zum
    Umlaufverfahren und zur Beschlussvorlage.
(8) Der Vorstand kann besondere Vertreter gem. § 30 BGB bestellen und
    abberufen sowie deren Wirkungskreis bestimmen.
(9) Der Vorstand kann mit Beschluss mit einfacher Mehrheit
    Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich für den Verein nach dieser Satzung
    tätige Personen ihres Amtes entheben, wenn eine Verletzung von
    Amtspflichten der Tatbestand der Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen
    Amtsausübung vorliegt. Dem Betroffenen ist vor der Entscheidung
    rechtliches Gehör zu gewähren. Gegen eine ordnungsgemäße Entscheidung des
    Vorstandes über die Amtsenthebung steht dem Betroffenen kein Rechtsmittel
    zu.

§ 9 Mitgliederversammlung


(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben soweit diese
    nicht dem Vorstand obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für
    folgende Angelegenheiten:
      - Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes;
      - Entlastung des Vorstandes;
      - Wahl der Mitglieder des Vorstandes, der Kassenprüfer und weiterer
        Ehrenämter gemäß dieser Satzung;
      - Ernennung von Ehrenmitgliedern;
      - Änderung der Satzung (sofern Änderung Vorstandswahlen betreffen,
        werden sie vor den Wahlen durchgeführt);
      - Erlass von Ordnungen;
      - Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder
      - Auflösung des Vereins.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung soll im ersten Halbjahr eines jeden
    Jahres stattfinden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung – für
    deren Berufung und Durchführung die gleichen Bestimmungen gelten wie für
    die ordentliche Mitgliederversammlung -ist einzuberufen wenn der Vorstand
    die Einberufung aus wichtigem Grund beschließt oder ein Drittel der
    Mitglieder schriftlich dies unter Angabe der Gründe vom Vorstand
    verlangt. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung
    einer Frist von vier Wochen und unter Mitteilung der Tagesordnung
    schriftlich einzuberufen. Das Erfordernis der schriftlichen Einladung ist
    auch erfüllt, wenn die Einladung in elektronischer Form gem. § 126 a BGB
    erfolgt. Der Fristenlauf für die Ladung beginnt mit dem Tag der Aufgabe
    der Einladung zur Post bzw. der Absendung der Email. Maßgebend für die
    ordnungsgemäße Ladung ist die dem Vorstand letztbekannte Anschrift /
    letztbekannte Email – Adresse des Mitgliedes. Die Mitteilung von
    Adressänderungen / Änderungen von Email-Adressen ist eine Bringschuld des
    Mitglieds. Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor Beginn der
    Mitgliederversammlung schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung
    verlangen. Fristgemäß gestellte Anträge sind nachträglich auf die
    Tagesordnung zu nehmen. Die Anträge müssen den Mitgliedern nicht vor der
    Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden. Nach Ablauf der Frist
    gestellte Anträge können nur zur Entscheidung in der
    Mitgliederversammlung zugelassen werden durch Entscheidung der
    Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden
    Stimmberechtigten.
(3) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung
    von seinem Stellvertreter, bei dessen Verhinderung von einem vom Vorstand
    bestimmten Mitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so
    bestimmt die Mitgliederversammlung den Leiter. Der Versammlungsleiter übt
    in der Mitgliederversammlung das Hausrecht aus. Sofern in dieser Satzung
    nichts anderes bestimmt ist, bestimmt der Versammlungsleiter alleine den
    Gang der Verhandlungen in der Mitgliederversammlung. Seine Entscheidungen
    sind unanfechtbar. Für die Dauer der Durchführung von Vorstandswahlen
    wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen Wahlausschuss,
    bestehend aus drei Personen.
(4) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, soweit in dieser
    Satzung nicht eine Art der Abstimmung zwingend bestimmt ist. Stehen bei
    einer Wahl zwei Kandidaten oder mehr zur Abstimmung, so ist immer geheim
    mit Stimmzetteln zu wählen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene
    Stimmen und werden nicht gezählt. Eine ordnungsgemäß einberufene
    Mitgliederversammlung ist stets beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine
    Stimme. Stimmrechtsübertragungen sind nicht möglich. Beschlüsse werden
    mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Für
    Satzungsänderungen ist eine ¾ Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen,
    für die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins eine
    Änderung von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
(5) Das Versammlungsprotokoll ist vom Versammlungsleiter und dem
    Protokollführer zu unterschreiben.
    Es muss enthalten:
      - Ort und Zeit der Versammlung;
      - Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers;
      - Zahl der erschienen Mitglieder;
      - Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der
        Beschlussfähigkeit;
      - Die Tagesordnung;
      - Die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der JA-Stimmen,
        Zahl der NEIN-Stimmen, Zahl der ENTHALTUNGEN, Zahl der ungültigen
        Stimmen);
      - Die Art der Abstimmung;
      - Satzungs-und Zweckänderungsanträge in vollem Wortlaut;
      - Beschlüsse in vollem Wortlaut.

§ 10 Eigenständigkeit der Vereinsjugend
(1) Zur Vereinsjugend gehören alle Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, sowie
    die gewählten und berufenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der
    Vereinsjugendarbeit. Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich im Rahmen
    dieser Satzung und der Jugendordnung selbständig. Sie entscheidet über
    die ihr zur Verfügung gestellten Mittel in eigener Zuständigkeit.
(2) Sie wird geleitet durch einen Jugendausschuss. Dieser wird in einer
    Jugendvollversammlung gewählt. Jugendwart und/ oder Jugendwart/in, bei
    Bedarf auch ein Jugendsprecher oder eine Jugendsprecherin, vertreten die
    Interessen der Jugend im Vorstand. Alles weitere regelt eine
    Jugendordnung, die von der Jugend zu entwerfen ist und durch eine
    Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt werden muss.

§ 11 Kassenprüfer

Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie dürfen nicht Mitglieder des Gesamtvorstands sein. Sie haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch-und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Das Prüfungsrecht erstreckt sich nur auf die buchhalterische Richtigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit der Vorgänge. Sie können nur einmal wiedergewählt werden.

§ 12 Datenschutz,. Persönlichkeitsrechte

(1) Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in dieser Satzung definierten
    Aufgaben und des Zwecks des Vereins personenbezogene Daten und Daten über
    persönliche und sachbezogene Verhältnisse seiner Mitglieder. Diese Daten
    werden darüber hinaus gespeichert, übermittelt und verändert.
(2) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser
    Satzung stimmen die Mitglieder der
      - Speicherung,
      - Bearbeitung,
      - Verarbeitung,
      - Übermittlung,
    Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und
    Zwecke des Vereins zu. Eine anderweitige Datenverwendung (beispielsweise
    Datenverkauf) ist nicht statthaft.
(3) Jedes Mitglied hat das Recht auf
      - Auskunft über seine gespeicherten Daten;
      - Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit;
      - Sperrung seiner Daten;
      - Löschung seiner Daten.
(4) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser
    Satzung stimmen die Mitglieder weiter der Veröffentlichung von Bildern
    und Namen in Print-und Telemedien sowie elektronischen Medien zu.

§ 13 Protokollierung

Der Verlauf der Mitgliederversammlung sowie Sitzungen vom Gesamtvorstand sind zu protokollieren. Das Protokoll der Mitgliederversammlung und die Protokolle der Gesamtvorstandssitzungen sind vom jeweiligen Versammlungs-/Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Die Protokolle hat der Gesamtvorstand aufzubewahren.

§ 14 Auflösung des Vereins

(1) Die Änderung des Zweckes und die Auflösung des Vereins kann nur in einer
    Mitgliederversammlung mit der in dieser Satzung geregelten
    Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung
    nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des Vorstandes gemeinsam
    vertretungsberechtigte Liquidatoren. Dies gilt auch, wenn der Verein aus
    einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall
    steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die örtliche
    Gemeindeverwaltung Grävenwiesbach zur unmittelbaren Förderung des
    (Schieß-) Sports.
15 § Datenschutz


(1) Der Verein erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner
    Mitglieder (Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse)
    unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen (EDV) zur Erfüllung der gemäß
    dieser Satzung zulässigen Zwecke und Aufgaben, beispielsweise im Rahmen
    der Mitgliederverwaltung. Hierbei handelt es sich insbesondere um
    folgende Mitgliederdaten: Name und Anschrift, Bankverbindung [falls
    Lastschrifteinzug in Satzung vorgesehen], Telefonnummern (Festnetz und
    Funk) sowie E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Lizenz(en), Funktion(en) im
    Verein.
(2) Als Mitglied des [Landessportbundes …, Fachverbandes …, Landesverband …,
    Bundesverband etc.] ist der Verein verpflichtet, bestimmte
    personenbezogene Daten dorthin zu melden. Übermittelt werden an
    [Empfänger mit Adresse … Namen und Alter der Mitglieder, Namen der
    Vorstandsmitglieder mit Funktion, Anschrift, Telefonnummern, Faxnummer
    und E-Mail-Adresse].
(3) Im Zusammenhang mit seinem Sportbetrieb [ggf. anderer Zweck / Aufgabe]
    sowie sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen veröffentlicht der Verein
    personenbezogene Daten und Fotos seiner Mitglieder in seiner
    Vereinszeitung sowie auf seiner Homepage und übermittelt Daten und Fotos
    zur Veröffentlichung an Print-und Telemedien sowie elektronische Medien.
    Dies betrifft insbesondere Start-und Teilnehmerlisten,
    Mannschaftsaufstellungen, Ergebnisse und Torschützen, Wahlergebnisse
    sowie bei sportlichen oder sonstigen Versammlungen anwesende
    Vorstandsmitglieder und sonstige Funktionäre. Die
    Veröffentlichung/Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei auf Name,
    Vereins-und Abteilungszugehörigkeit, Funktion im Verein und – soweit aus
    sportlichen Gründen (z.B. Einteilung in Wettkampfklassen) erforderlich –
    Alter oder Geburtsjahrgang.
(4) In seiner Vereinszeitung sowie auf seiner Homepage berichtet der Verein
    auch über Ehrungen und Geburtstage seiner Mitglieder [ggf. andere
    Ereignisse mit anderen Daten]. Hierbei werden Fotos von Mitgliedern und
    folgende personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht: Name, Vereins-
    sowie Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer, Funktion im Verein und   
    – soweit erforderlich – Alter, Geburtsjahrgang oder Geburtstag. Berichte
    über Ehrungen nebst Fotos darf der Verein – unter Meldung von Name,
    Funktion im Verein, Vereins- sowie Abteilungszugehörigkeit und deren
    Dauer – auch an andere Print- und Telemedien sowie elektronische Medien
    übermitteln. Im Hinblick auf Ehrungen und Geburtstage kann das einzelne
    Mitglied jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung /
    Übermittlung von Einzelfotos sowie seiner personenbezogenen Daten
    allgemein oder für einzelne Ereignisse widersprechen. Der Verein
    informiert das Mitglied rechtzeitig über eine beabsichtigte
    Veröffentlichung / Übermittlung in diesem Bereich und teilt hierbei auch
    mit, bis zu welchem Zeitpunkt ein Widerspruch erfolgen kann. Wird der
    Widerspruch fristgemäß ausgeübt, unterbleibt die
    Veröffentlichung/Übermittlung. Anderenfalls entfernt der Verein Daten und
    Einzelfotos des widersprechenden Mitglieds von seiner Homepage und
    verzichtet auf künftige Veröffentlichungen/Übermittlungen.
(5) Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit an
    Vorstandsmitglieder, sonstige Funktionäre und Mitglieder herausgegeben,
    wie deren Funktion oder besondere Aufgabenstellung im Verein die
    Kenntnisnahme erfordern. Macht ein Mitglied glaubhaft, dass es die
    Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsgemäßen Rechte (z.B.
    Minderheitenrechte) benötigt, wird ihm eine gedruckte Kopie der Liste
    gegen die schriftliche Versicherung ausgehändigt, dass Namen, Adressen
    und sonstige Daten nicht zu anderen Zwecken Verwendung finden.
(6) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser
    Satzung stimmen die Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung,
    Veränderung, Übermittlung) und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten in
    dem vorgenannten Ausmaß und Umfang zu. Eine anderweitige, über die
    Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke hinausgehende
    Datenverwendung ist dem Verein nur erlaubt, sofern er aus gesetzlichen
    Gründen hierzu verpflichtet ist. Ein Datenverkauf ist nicht statthaft.
(7) Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des
    Bundesdatenschutzgesetzes (insbesondere §§ 34, 35) das Recht auf Auskunft
    über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Empfänger und den
    Zweck der Speicherung sowie auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung
    seiner Daten.

§ 16 Inkrafttreten

Die Satzung wurde bei der Hauptversammlung am _________ in ___________ beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft

 

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